Making of „Burn-Out-Syndrom“

13. August 2014 von admin

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Materialien:

– Glühbirnen 60 Watt
– 2 x 300 Watt Studioblitzgerät mit Reflektor (von Electra)
– schwarze Rückwand
– Nikon D70
– Tokina 2,8 / 28-70mm (mit passender Sonnenblende)
– Manfrotto-Stativ
– Draht-, Fern- oder Infrarotauslöser
– eventuell Farbfolien
– Handschuhe
– Ankörnwerkzeug
– Spitzzange
– Hammer
– Frischhaltefolie
– Eimer
– Lampe bzw. Lampenfassung (230 V)
– regelbarer Trenntrafo
In der Skizze ist der Aufbau der Anlage zu sehen.
 

skizze

Aufbau:

Die Lampenfassung wurde von mir in einem Abstand von ca. 40-50cm vor dem Hintergrund plaziert (um Schatten oder Lichtreflexe zu vermeiden).
Die Blitzköpfe kamen hinter dem Hintergrund zu stehen und zeigten direkt auf die Lampenfassung, wobei der Abstand zur Fassung bei etwa 100-150cm lag. Man fotografiert also in leichtem Gegenlicht, daher ist die Sonnenblende sehr wichtig, weil man sonst mit hässliche Reflektionen zu kämpfen hat. Die Lampe wird an den regelbaren Trenntrafo angeschlossen.

ACHTUNG!
Bitte darauf achten, dass die Elektronik (Trafo) ausgeschaltet ist und immer wieder, nach Benutzung der Glühbirne, ausgeschaltet wird !!!

Präparieren der Glühbirne:

Man wickelt die Glühbirne in eine Schicht Lebensmittel-Frischhaltefolie ein. Nun steckt man sie wieder in die Verpackung (meistens ein Karton) und verschließt diese. Jetzt nimmt man den Körner oder ähnliches (muß nur spitz sein) und schlägt mit samt Hammer vorsichtig ein Loch mitten in die Birne.
Bitte nicht von oben auf die Glühbirne hauen, da sonst die Fassung eher einen Defekt nimmt, als das Glas.
Dann die Glühbirne wieder aus ihrer Verpackung nehmen, die Folie vorsichtig über dem Eimer abwickeln und mit der Spitzzange die Birne zurechtstutzen, bis die Form, die man sich ungefair vorgestellt hat, erreicht ist.

Jetzt kann die Glühbirne vorsichtig mit Handschuhen in die vorbereitete Lampenfassung eingeschraubt werden.

Das Foto:

Die Studioblitzköpfe wurden auf Minimum eingestellt. Bei ISO 200 verwendete ich Blende 16 und die Zeit lag bei 1/250. Wobei das natürlich immer von der verwendeten Menge Lichtes abhängt. Der Weißabgleich wurde auf Blitz eingestellt.

Es hat sich herauskristallisiert, dass das beste Ergebnis bei 130 Volt liegt. Im Einschaltemoment brennt der Wolframdraht sofort durch und hinterläßt die gezeigte Rauchwolke. Jetzt heißt es im richtigen Moment auslösen. Und fleißig experimentieren.

Variationen liegen hierbei sicher in der Form des Glases sowie dem eingesetzten Licht mit Farbfilter oder der Gleichen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Nicht vergessen die Fassung der Birne noch abzulichen (ohne eingeschraubt zu sein).

Zum guten Schluß muß die Lampenfassung wegretuschiert und die im gleichen Licht fotografierte Birnenfassung angepasst werden, die man dann unter die Glühbirne gesetzt.

Viel Spaß beim Experimentieren

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